3. Tag RKW Zinnowitz Energie begreifen – Feuer

Energie begreifen – Feuer

Ruhig und sonnig beginnt der Tag mit dem Waldmorgengebet am Naturkreuz. Diesmal schmückten wir es mit einem Kieferapfelkranz als Mandorla zur Ehre des Schöpfers der Welt. Bei der morgendlichen Begegnung mit Terra, Ronaldo, Florian und Ruth auf der Suche nach Platton und dem Urlaub am Meer auf dem Campingplatz blieben unsere Vier noch erfolglos und „tappten im Dunkeln“. Irgendwie wurde es dunkel, weil sie nicht weiter wussten, um ihren Freund zu finden. Florians Licht, Ronaldos Energie, Terras Ideenreichtum und Ruths ruf nach Ruhe brachten schließlich etwas Ordnung und Orientierung in die Situation. In verschieden Gruppen konnten wir das vertiefen und mit dem eigenen Leben in Zusammenhang bringen.

Versuchen Sie es für sich.
Wann war ihr Leben orientierungslos und dunkel? Wer oder was halfen Ihnen „Licht im Dunkel“, Mut in der Mutlosigkeit, Energie in der Erschöpfung, Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit, Orientierung in der Ausweglosigkeit zu finden.
Gott schenkt meiner Seele Licht und Mut, Energie und Hoffnung, Orientierung und Sinn.

Nach dem „Zinnowitzer Rührei mit Salzkartoffel und Spinat“ gings zum Strand. Einige hatten beim Flosszusammenbau geholfen und alle hofften, dass es schwimmt. Am Strand angekommen erwarten uns neben sehr viel Sonne, Wind und Wellen warmes Ostseewasser. Also rein in die Wellen. Dann wurde die Strandolympiade gestartet. Voller Energie kämpften fünf Mannschaften gegeneinander. Ein riesen Spaß bei dem am Ende alle gewonnen haben, weil es schön und sehr lustig war. Es hatten sich sogar Strandurlauber als Zuschauer dieser packenden Wettkämpfe eingefunden. Leider hatten wir vergessen Eintrittsgelder ins Strandsandstadion zu kassieren.
Dann kam der große Moment. Das Floss wurde zu Wasser gelassen. Die Wellen waren stärker geworden. Das Schlimmste war zu befürchten … aber das Floss hielt den Wellen und der Teamer-Belastung im Wesentlichen stand. Beim dritten Badegang konnten einige schonmal einen Sprung wagen.

Fröhlich geschafft gab es Abendbrot und der ultimative Kinoabend begann. Avatar – Der Herr der Elemente rettete die untergehende Welt. Der Securitycheck am Eingang war ziemlich genau. Es gab für jede und jeden einen Snackbecher und dann ging es ins das Abendteuer der Rettung der Welt.

In der kleinen Kapelle wurde es dann sehr ruhig und meditativ. Zunächst kam Platton und schrieb seine Sicht der Welt in sein Tagebuch und ließ uns an seinen Gedanken Anteil haben.
Das Licht in der Kapelle erlosch und man sah ein kleines Licht in einer Goldschale – das Seelenlicht – es leuchtete schon unbemerkt die ganze Zeit. Es begann zu sprechen und wir horchten in das Gebet der Seele. Es betrachtete den ganzen vergangenen Tag und betete. Es sprach vom Dank und von der Geborgenheit in Gott. Gute Nacht.