8. Tag, 31.7.19 Jeder in seinem Element

Mittwoch, 31.7.19

In der Nacht hatte es geregnet. Ein Segen für die Natur. Der Wald dankte es mit frischem Morgenduft. Den atmeten wir dann beim Morgenlob kräftig ein. Das Sammeln der Isomatten und Schlafsäcke und das Material einpacken deuteten die Absicht der Wanderung zum anderen Inselufer und die dortige zünftige Zeltübernachtung an. Zunächst trafen aber nun endlich Florian, Terra, Ronaldo und Ruth Platton. War das eine Freude das Wiedersehen, die Dankbarkeit sich wiedergefunden zu haben und nun echte Pläne für den Urlaub schmieden zu können. Ja wenn jeder und jede sein Element entdeckt, in dem er zu Hause ist und es der Gemeinschaft zur Verfügung stellt, dann wird daraus Lebensfreude, Gemeinschaftserlebnis und Solidarität. Wir werden es bei unserer Wanderung brauchen. Wir versuchten die Elemente in Spielen und Vorführungen, die wir in kleinen Gruppen ersonnen hatten, allen vor- und darzustellen. Am beeindruckendsten konnte das die Gruppe Luft. Sie tanzte die Buchstaben zum Namen und gestaltete im Atemsäuseln bis Sturm alle Facetten LUFT.

Nach dem Mittagessen ging es dann in sechs Gruppen los auf die Wanderung ans andere Ende der Inselwelt. Eine Gruppe verlief sich schon am Bahnhof und landete beim Netto. Nach dieser anfänglichen Unpässlichkeit ging dann aber alles seinen Gang zum Achterwasser an unsere Geheimgeheimstelle an die Uferwiese von Herrn Meier. Danke dass wir da sein dürfen. Das Haus St. Otto hatte uns die noch in Plastiksäcken eingeschweißten neuesten Zelte zur Verfügung gestellt. Eine besondere Ehre und Verantwortung, die wir übertragen bekommen haben. Auch hier sei Herr John vom Haus St. Otto dankbar erwähnt, der uns sehr umsichtig und aufmerksam unterstützte. Fabian übernahm es die Wiese zu mähen, alle bauten dann die Zelte auf und das fröhliche entdecken der Uferzone begann.
Da es in der Nacht geregnet hatte, konnten wir ein kleines Feuer machen und in dem Erdloch über der Glut unsere 80 Würste grillen. Wir hatten für die Mutigen sogar unser Floss dabei. Das Achterwasser wurde damit erobert.

Die Abendsonne war leider in den Wolken verschwunden.
Lieber Gott, pass auf uns auf in dieser Nacht mitten in der Natur, unserer Welt, die Du uns geschenkt hast. Amen.