9. Tag Rückkehr in Leben

Donnerstag, 1.8.19

Es war nur nass. Alles war nass besonders die Teamer. Die kleinen Zelte hatten dem feinen Dauerregen der Nacht nichts entgegenzusetzen. Nass … welche Freude für die Natur … welche Mühe für uns unerfahrenen Camper. Wir hatten vergessen die Sachen – die Sitzdecken vor der Feuchtigkeit zu schützen. Das Ergebnis waren schwere Decken. Die nagelneuen SG20 Zelte hatten ihre Taufnacht. Sie haben gehalten. Es war ja auch kein Sturm, sondern „nur“ Nieselregen mit kleinen Einlagen von Schauern.

Dennoch ein lustiges Treiben auf unserem Platz. Das Feuer hatten wir extra klein gehalten, denn die Waldbrandstufe lag immerhin noch zwischen 3 und 4. Es wurde entschieden die neuen Zelte stehen zulassen und im Laufe des Tages würden diese dann trocknen. Ein kleines Morgengebet am Ufer des Achterwasser führte alle zum Frühstücksimbiss. Dann wurde gepackt. Schlafsäcke, Isomatten, Müll, nicht zuzuordnende Sachen, Socken, Unterhosen, Schuhe, Shirts u.v.m. alles wurde verpackt und in den Bulli verladen. Die Wandergruppen formierten sich und los gings mit froher Musik und Wanderschritt … denn inzwischen war es trocken und manchmal guckte die Sonne mit kleinen Strahlen durch die Wolken. Luca und Sarah legten sich in die großen Zelte und passten auf … und schliefen ein. Patrick und ich räumten in St. Otto angekommen alles aus und ein, richteten die Küche und bereiteten das Mittag vor. Den Rückweg sollten diesmal die Gruppen den ganzen Weg ohne Shuttle laufen, denn inzwischen sind die Fuß- und Radwege auf der Insel sicher erschlossen. Nur der Übergang über die Bundesstraße 111 forderte alles Können der Gruppenleiter. Stellen Sie sich vor: Es gab tatsächlich rücksichtsvolle Urlauberfahrerinnen, die den Platz zum Überqueren der Kindergruppen ermöglichten. Danke dem Heiligen Christophorus und den Heiligen Engelinnen.

Das das Mittagessen razepuz alles aufgegessen wurde war klar: Kartoffelstampf, Mischgemüse und ne`kräftige Bullette mit einem leckeren Vanilledessert.

Duschen, Ausruhen, Sachen sortieren, Zimmeraufräumen und Vorbereitungen zur Abschlussparty treffen, zwischendurch die Bastelarbeiten vervollständigen oder Gruppenspielspass erleben das waren die Angebote, die intensiv genutzt wurden.

Derzeit läuft die Party auf Hochtouren. Dann geht’s zum Dankgebet in die Kirche. Gute Nacht lieber Gott. Es war sooo schön. Danke Gute Nacht.