Erstkommunionvorbereitung 2021

Normalerweise könnten sich Kinder die vor dem 31.12.11 geboren wurden, beim Gemeindetreff sonntags bei einer unserer KatechetInnen anmelden.
Aber…
Es gibt keinen Gemeindetreff im Saal.
Die hl. Messe feiern Sie im Home-churching. Und was nach den Sommerferien in den Schulen sein wird – dafür müsste man Prophetin sein.
Der Coronavirus bringt halt alles durcheinander – und fordert uns zum Neu-Denken und Handeln heraus. Das Gewohnte greift nicht. Darum kann ich Ihnen heute noch nicht sagen, wie wir den Kurs 2021 organisieren werden.
Wird es vor- und nachmittags Schule geben? Wieviel Menschen dürfen sich an einem Ort treffen? Welche Hygienevor-schriften und Abstandsregeln sind einzuhalten? Wieviel Zeit wird neben der Schule am Nachmittag sein? Am Vormittag?
Können wir sonntags alle miteinander Gottesdienst feiern? Dürfen wir wieder Singen in der Kirche und ohne Maske sitzen?
Das neue Thema „Vertrau mir, ich bin da.“ gibt das Thema unseres Lebens vor.

Und so bitte ich alle Eltern und Kinder noch ein bisschen geduldig zu sein. Sie können gern mit der im Internet stehenden Anmeldung Ihr Interesse bekunden und werden dann zu gegebener Zeit angeschrieben. Dann können Sie sich immer noch entscheiden. Auf den Südseiten S. 10 finden Sie einige Gedanken (zugegeben – mit Inhalten und Organisationsformen „vor Corona“) zu den Erstkommunionkursen im Pastoralen Raum – der zukünftigen neuen Pfarrei Hl. Edith Stein.

Was können Sie tun für eine Vorbereitung zur Erstkommunion 2021?
Feiern Sie sonntags an einem schön gedeckten Tisch mit Kerze, Blumenstrauß und Gesangbuch/ Liederheft die hl. Messe um 11 Uhr auf www.sankt-dominicus.de mit.

(Gotteslob z.B. ISBN 978-3-7462-4002-2 für die Erzdiözese Berlin, Kunstleder schwarz) in jeder Buchhandlung und unser Liedheft “Cantate“ können Sie im Pfarrbüro erwerben.)

Üben Sie das Kreuzzeichen.
Beten Sie das Vater unser.
Beten Sie das Glaubensbekenntnis.
Lesen Sie in der Kinderbibel.

Achten Sie auf den eventuell stattfindenden Religionsunterricht in der Schule.
Beten Sie am Abend mit Ihrem Kind zum Schlafengehen und zeichnen Sie ihm ein Segenskreuz auf die Stirn.
Ich wünsche Ihnen zunächst einen schönen Sommer – und bleiben Sie gesund.

Christina Brath gemeindereferentin@st-dominicus.de
und die Kircheneule Kilian

Erstkommunion 2020

Alles im Leben braucht Höhepunkte und Rituale, Sicherheiten und Anknüpfungen an Geschichte und Familiengeschichten. Manches ist von Klischees und Wunsch-vorstellungen, aber auch Hoffnungen und festem Glauben begleitet. Das Fest der Erstkommunion ist so ein Höhepunkt mit vielen Hoffnungen. Wir haben uns darauf gut vorbereitet.
Aber …
Leider …
Ist dieses Jahr alles anders – wie so Vieles.

Das schöne Fest mit den weißen Kleidern, den Geschenken, dem Familienbesuch, der „Zeremonie“, „es fehlt halt das große Ganze, die Bewunderung und dieses Zelebrieren und dieser ganz große Stolz, den das Kind an diesem Tag hat.“
Es fehlt das „feierliche und unvergessenes Ereignis, das unser Kind und die ganze Familie in der Kirche erleben möchte.“

Nein, wir werden nicht schnell eine „kurze“ Messe feiern … und drei hintereinander mit 50 Personen. Wen sollen wir ausladen? Alle sind eingeladen zur Haus-kirche mit livestream und Hauskommunion. Wir sind sehr froh, dass Eltern sich Gedanken machen, wie können wir es würdig und recht machen.

Manche Senioren haben aus dem Krieg erzählt – wir hatten kein schönes Kleid, Mutter hat aus altem Fahnenstoff etwas zusammengenäht, die Kirche war zerbombt, wir waren im Keller … und wir haben uns über jedes Essen gefreut … … es müssen ungewöhnliche Situationen gewesen sein, die uns jetzt 75 Jahre nach Kriegsende immer wieder vor Augen geführt werden.

Nun – wir haben die gemeinsame Feier in der Kirche erstmal auf den 5.9.20 verschoben, auch wenn es dafür z.Zt. wenig Hoffnung gibt.
Familien können sich entscheiden das Fest in der Hauskirche am Bildschirm – wo gerade so Vieles passiert; Arbeit, Schule, Freizeit, Verwandtentreff … also auch Kirche, zu feiern, so sind die Familien dazu am 7.6. eingeladen auf dem Emmausgang die Kommunion zu holen und dann zuhause am Bildschirm um 11 Uhr die hl. Messe mitzufeiern.

Warum soll man auf den Herrgott noch länger warten, wenn man doch bereit ist?
z.Zt der Drucklegung des Gemeindebriefes waren die Familien noch in der Entscheidungsfindung.

Ch. Brath