RKW 2016, Freitag, 26.8.16 Nicht mit mir!

26.8.FreitagBilder1Die Sonne ist an den blauen Himmel gekrochen und wir aus dem Bett. Beim Morgengebet schlossen wir unsere Augen und hörten das Meer rauschen. “Wenn ich morgens aufwach, hör ich in mir ein Lied, es begleitet mich den ganzen Tag …” so spürten wir den Segen wie ein Lied mit Farben gemalt für die Seele.

Jona lässt uns heute in seine Entscheidung blicken. Er spürt, das in Ninive vieles schief läuft. Wenn die so weiter machen, bringen die sich selber um. Diese Botschaft lässt ihn nicht los. Er muss hingehen und es allen sagen. Aber das ist aussichtslos. Er bekommt es mit der Angst zu tun und haut ab. Er flieht vor seiner Erkenntnis und deren Konsequenzen.

Diese Lebensbewegung gehört auch zu unserem Leben. Wir spüren, dass etwas nicht stimmt. Aber soll ich da was sagen oder tun? Das kann ich doch nicht machen. Das würde alles durcheinanderbringen. Das ist nicht meine Aufgabe. Da habe ich keinen Einfluss. Ich ziehe mich still und leise aus dem Blickfeld. Jona flieht auf ein Schiff. Was er nicht weiß aber merkt: Er nimmt sein Problem, seine Sensibilität für das Ganze, seine Gottverbundenheit, sein ICH mit. Seine Flucht ist sinnloss. Schluss endlich wird er mit sich selbst über Bord geworfen in der Hoffnung, dass dann alles gut ist. Ist es aber nicht. Die See beruhigt sich zwar. Eine Rettung für alle ist es dennoch nicht. Wir können nicht vor uns selbst fliehen und vor Gott schon gar nicht. Im Bauch des Fisches gibt es eine neue Geborgenheit. Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes lässt nicht lange auf sich warten.

Sie merken schon nach drei Tagen sieht die Welt ganz anders aus.

Nach diesen Gedanken haben wir ein Schlauchtuch bekommen, um all unsere Stimmungslagen auszudrücken: Kraft und Stärke, Verdecken und Verstecken, Kraft und Schönhe26.8.FreitagBilderit, Eleganz und Tatendrang.

Nach dem MittagreisGemüsesouceundRoterGrütze machen wir uns auf zur Strandolympiade. Russland war die letzte Siegermannschaft und diesmal ohne Doping und Polen und Nigeria haben den Ersten Platz, die Goldmedaillie, die Gummibärchen in Hülle und Fülle gewonnen. Diesen Energieschub brauchten wir auch für die viermalige Badespassunterhaltung mit Turmspringen und Reifengymnastik, mit Wasserwerfen und Quallenbeobachtung, mit Sandbankschwimmen und cool in der heißen Sonne chillen, Schwungtuchschwingen und Footballraufen.

Nach dem Abendbrot sind wir nun mit Robinson Chrouso auf der einsamen KinoInsel im Pyjama angekommen.

Lieber Gott es war wieder super schön. Danke Danke Danke …