RKW 2016, Montag, 29.8.16 Ich versuch es mal.

Der nächtliche Gewitterregen hat alles frisch und sauber geputzt für den Morgen: Die Luft ist klar, der Waldboden wie aufgewischt und voll Leben gesaugt. Unser Waldkreuz wird mit Blumen geschmückt. Wir beten und singen uns in den Morgen. Der Segen begleitet uns zum Frühstück und dann kommt Jona …

Wir singen und unser Toningenieur Markus macht eine Audioaufnahme.

29.8.Montag1Wenn das Netz auf der Insel es hergibt, haben Sie hier einen Eindruck von der Sangeskraft der Kinderstimmen. Wir haben verstanden: Jonas Botschaft ist in Ninive angekommen und hat auf die Menschen gewirkt. Sie verstehen: Wenn ich nur an mich denke, wird meine Welt untergehen. Sie kehren um. Ändern die LebensArt und schaffen dadurch eine neue Geschwisterlichkeit, eine neue Gemeinschaft und der Untergang findet nicht statt. Dann passiert es. Jona ist sauer, weil der von ihm prophezeite Untergang nicht kommt. Er ist in seiner Eitelkeit verletzt. Er denkt in diesem Fall nur an sich. … das ist eine gefährliche Entwicklung. In kleinen Gruppen wird darüber nachgedacht. Wir suchen Situationen in unserem Leben und merken manches was wir tun, kann zum Untergang führen. Wir können es aber auch anders machen. Der Umgang mit der Natur, dem Leben, den Ressourcen, den Mitmenschen steht auf dem Prüfstand unseres Gewissens.

29.8.Montag2Das Mittagessen gestaltet sich unkompliziert bei Nudeln mit Schinkensauce, Naschobst und Kompott. Wir machen uns auf den Weg zum Stadtspiel. Einer Stadt wie Ninive zu sagen, dass sie falsch lebt und wenn sie so weitermacht, dass das ihr Ende ist, war für Jona schwierig und für die Kinder sollte das Stadtspiel einige Herausforderungen bereithalten. In kleinen Gruppen waren verschiedenste Aufgaben zu lösen. Alle Aufgaben wurden gelöst und alle Kinder kamen am Ziel an. Die herrliche Fernsicht an der Seebrücke machte den Strandspaziergang zurück zum Erlebnis. Bis zum Abendbrot wurde noch gekickt und am anschließenden Lagerfeuer bei Stockbrot und Limo sangen wir unsere RKW-Lieder rauf und runter. Der Abend kommt und die Ruhe der Nacht, die wir brauchen, denn das war wieder ein wundervoller Tag im Ostseesonnenstrandblauhimmelwindhauch. Danke du bist ein guter Gott. Halte deine Hand über uns. Amen. Danke.