RKW 2017 Mittwoch, 23.08. Miteinander zum Geschenk

Wir trafen uns in St. Dominicus mit Sack und Pack zum Reisesegen für unsere diesjährige RKW-Unternehmung. Ein riesiger Gepäckberg musste in dem neuen Bus erst verstaut werden. Besonders voluminös waren die Isomatten und Schlafsäcke und das Gepäck der Zugkinder, die durch die Baumaßnahmen der Deutschen Bahn am Berliner Gleisbett zum gemeinsamen Einstieg in den Zug nach Bernau fahren mussten.
Der Bus kam genau um 12.45 Uhr in Wolgast an der großen Peenebrücke an. Wir konnten das Aufklappen und Durchfahren der vielen Segelschiffe aus nächster Nähe beobachten. Beim Zuklappen der imposanten Brücke stiegen wir in den Bus und kamen glücklich in Zinnowitz im Haus für Kinder- und Familienerholung St. Otto an. Die RJW (religiöse Jugendwoche) Jugendlichen begrüßten uns mit Partystimmung und nach dem gemeinsamen Foto kamen auch unsere Zugkinder und Teamer in St. Otto an. Der erste Weg führte uns an den Strand. Bei einer luftigen Briese im Sonnenschein spielten wir miteinander und lernten uns und die Ostsee kennen. Dann kam der langersehnte Check in unsere Häuser St. Bonifatius für die Jungen und Johannes Schneider für die Mädchen.

Nachdem Zimmer- und Bettenbezug gings zum Abendbrot Fischsteak an Brokkoli, Kartoffelstampf und Senfsoße lecker, lecker, lecker …

Am Abend trafen wir uns zur Eröffnungsrunde. Alle Teamer sind scheinbar als Postboten tshirtverkleidet aber der Schein trügt. Es stellt sich heraus, dass es Boten sind, Engel und Propheten, die ein Geschenk überbringen: das Leben, die Deutung, das Miteinander, die Erkenntnis, den Sinnschlüssel für alles. Sie werben mit einem Horn für die Wichtigkeit der Botschaft und stellen selbstsicher fest: Wir bringen´s. Und so bringen wir die ersten Lieder zum Klingen. Eine top Band unterstützt uns: Anika am Piano, Rosa am Sax, Max am Schlagzeug, Zahid an der Gitarre, Ole an der Flöte und wir Gesang. Mit dem Abendgebet in der kleinen Kapelle am mittelalterlichen Schnitzaltar geht unser Tag in die erste Nacht.
Behüte mich Gott. Ich vertraue dir. Du zeigst mir den Weg zum Leben. Bei dir ist Freude, Freude in Fülle.
So beten wir uns singend in die Nacht. Gute Nacht.

Nachtrag:
Wir stiegen in Zinnowitz aus dem Bus. Ein Junge: “Eh Alter! Hier riecht es ja krass nach Wald.”