RKW 2016, Samstag, 27.8.16 Ich kann dir trauen!

Der Herr ist mein Hirte; / nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen / und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen; / er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, /ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir, / dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch / vor den Augen meiner Feinde;
Du salbst mein Haupt mit Öl,/ du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

27.8.Samstag1
mit diesem Psalm 23 haben wir in der Kirche den Tag begonnen. Wir merken Gott geht mit mir. Er kümmert sich um mich. In der Jonageschichte spürt Jona das im Bauch des Fisches. Die Dunkelheit und das Angesicht des Todes bringen ihn zum Beten und zu einem neuen Gottvertrauen. Das rettet ihn. Er macht eine tiefe Gotteserfahrung. In der Dunkelheit sieht er neu das Licht seines Lebens, seinen Lebenssinn. Am Ufer angekommen, festen Boden unter den Füßen nimmt er den Auftrag Gottes an und geht nach Ninive, um die Menschen vor ihrem Untergang zu retten.

Wir sind in kleinen Gruppen unterwegs auf dem Gelände und haben verschiedene Arten des Mit-Gott-Sprechens ausprobiert. Wir meditierten, sangen, malten, schwiegen … mit Gott,… in Gott. Bei der Gebetsstation Lied – singen ist doppelt gebetet – entwickelt sich das Gott-ruft-den Jona-Lied zum großen Favoriten.

27.8.Samstag2Das leckere Mittagessen, es gab Kartoffel an Erbsen und Hähnchenschenkel mit Sauce, abschließend Birnenkompott, stärkte uns für den Stadtgang in die Shoppingzone von Zinnowitz. In kleinen Gruppen schlenderten wir bei Sonnenschein durch das Städtchen. Wir trafen uns traditionsgemäß zum Fototermin an der Seebrücke. Der Weg durch den Wald danach führte uns direkt zum St. Ottostrand. Hier wartete Pfarrer Tippelt mit dem großen Badereifen und die ersehnte Abkühlung im Ostseemeer fand seinen planschenden begeisterten welligen und frohen Ausdruck.
Nach dem Abendbrot wartet auf uns die Neonparty. Im schwarzen Licht erscheint alles anders. Ein schönes Bild für unsere Lebenswirklichkeit. Manchmal ist es gut sich vom Licht der Liebe Gottes bescheinen zu lassen. Es ändert die Perspektive und neue Einsichten werden gewonnen.
Dieser Tag hat mir dabei geholfen, Gott näher zu kommen. Auch wenn nicht ganz klar ist, wie es nun weitergeht.

Du Gott stützt mich, Du Gott stärkst mich. Du Gott machst mir Mut …. so singen wir immer wieder zur Nacht. Mit seinem Segen gehen wir ins Bett. Gute Nacht.