Sonntag, 12.8. Jesus, den kennen wir

Sonntag, 12.8. Jesus, den kennen wir … Er läßt sich überall finden

Ungewöhnlich lang war die Nachtruhe. Erst um 9.15 kamen wir zum Morgengebet am Naturkreuz zusammen. Das Programm des Vormittags: um 11.00 Uhr Heilige Messe mit unserem Erzbischof, dem Bischof Otto und Mara und Franz im Atrium von St. Otto. Deshalb konnten wir uns ein voll entspanntes Frühstück leisten. Im Vorfeld des Sonntags hatte ich mit allen Gruppen, die auf dem Gelände sind Kontakt aufgenommen und die verschiedenen Dienste – so wie wir es in St. Dominicus kennen – auf die einzelnen Gruppen verteilt. Alle waren involviert und mit Begeisterung dabei: der Familienrkwsommer machte wunderbare Musik. Sie hatten ein kleines Orchester – Geige, Trompeten, Klavier, Cachon, Gitarre – zusammengestellt und einen mehrstimmigen kleinen Chor. Ministranten kamen aus St. Dominicus, Erkner, Frankfurt Oder und Petershagen. Kinder aus St. Marien Reinickendorf mit einem orangen T-Shirt „Kommst du mit zur RKW2018?“ sammelten die Kollekte für die Inselgemeinde St. Otto. Neun Priester standen am Altar – das war ein bisschen viel – aber Probst Frank Hoffmann aus Greifswald, der in St. Dominicus mal Kaplan war, zu dessen Zuständigkeit die Insel Usedom gehört, war auch gekommen und begann seinen Urlaub mit dieser erzbischöflichen Messe. Es war ein schöner, lockerer, menschennaher, bewegender Gottesdienst. Mara und Franz kamen mit Handyfrust und schliefen im Altarraum ein, träumten den gleichen Traum. Es erschien Ihnen Bischof Otto, alias Do Minh, und der sah aus dem Himmel und wunderte sich, was aus seiner damaligen Mission geworden ist und beschloss über Mara und Franz ein paar Sachen zu bewegen, damit das Leben gerechter und fröhlicher wird. Vom Schlaf erwacht erzählen sich Mara und Franz den Traum und wundern sich, dass es eine völlige Übereinstimmung gibt. Sie suchen die geträumte Botschaft, finden eine Geocachbox und gelangen zum Evangelium. Das lassen sie sich vom Probst Hoffmann – der sah am klügsten aus – vorlesen und der Erzbischof erklärte das Ganze dann sehr lebensnah. Gott ist immer für eine Überraschung gut. Er lässt sich überall finden: im Reisekoffer, in der Natur, im Bibelwort, in den Menschen, die mit uns sind, im ganz Alltäglichen. Wir sollen gerade als Christen diesen Überraschungen trauen. Dann wird unser Leben mit Freude gefüllt. Am Ende gab es Dank und Beifall für alle Beteiligten und den Segen. Ein schöner bewegender Sonntagsgottesdienst.

Sonntägliches Mittagessen gab es dann: Rinderschmorbraten mit Kartoffelpüré und Mischgemüse. Die Sonne schien und brachte uns zum Strand. Die See war ruhig und tief blau. Der Strand noch leer und wir im Wasser und dann beim Pritschen mit dem Volleyball gebannt. 89 Ballkontakte ohne das der Ball zu Sande ging, das war der Spitzenwert dank der unermüdlichen Motivation von Fabian. In St. Otto wieder angekommen, begannen wir in verschiedenen Gruppen kreativ zu werden: Batik RKW-Rucksack, Bumerang, Freundschaftsbänder, Traumsteine … alle begannen mit Eifer … vielleicht geht ja noch ein zweites Erinnerungsteil. Unterbrochen wird die Aktion durch das Grillen. Die Wurst schmeckt. Der Salat und das Obst auch. Und weiter geht’s in die zweite Kreativrunde. Die Sternwanderung zur Nacht endet mit dem Abendgebet am Strand. Ein kleines Stück durch den Wald im Dunkeln allein oder zu zweit war für alle eine Herausforderung.
Lieber Gott das war ein super Sonntag. Du warst da und wir auch. Ein tolles Zusammentreffen auf allen Ebenen. Amen.