RKW 2016, Sonntag, 28.8. Wir feiern: Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt. Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

28.8.SonntagDer Sonntag beginnt mit Sonne und eine halbe Stunde später. Das Morgengebet schmückt unser WALDARTKREUZ mit Blumen aus dem Wald. Zur Sonntagsmesse versammeln sich alle nach dem Frühstück auf der Bühne. Die Band der Familienfreizeit wird von Max am Schlagzeug, Lilli an der Geige, Zaid an der Gitarre, Naomi im Gesang und Ole mit der Flöte verstärkt. Eine frohe Mischung aus den RKW Liedern dieses Jahres feiert mit uns im Gottesdienst. Die Szene, dass Jona über Bord muss, um das ganze Boot zu retten, wurde durch eine gut inszenierte Darstellung Verkündigung. Die Stadt Ninive ist in Sünde. Jeder denkt nur an sich. Wenn das so weiter geht, ist das Ende abzusehen. Es ist der Untergang wenn jeder nur an sich denkt, lebt und handelt. Das Evangelium hat ein ähnliches Thema: Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt. Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht. Demut und Bescheidenheit sind für eine Gemeinschaft Leben. So feiern wir die Gemeinschaft mit Jesus, der uns rettet, in dem Er über Bord geht – er stirbt am Kreuz – und nach drei Tagen erfahren wir die Wirklichkeit der Auferstehung – das Leben. Alle sind zum Mahl geladen. Wir spüren Jesus, das Leben ist mit uns.

Das festliche Sonntagsmittagsmahl – es gibt Schweinesteak mit Möhrengemüse, Kartoffeln und Souce – endet mit einem erfrischendem Eis als Nachtisch. Die Sonne führt uns zum Strand. Die Ostsee macht Wellen. Das Hineinspringen und Tauchen will kein Ende nehmen. Es macht einen riesen Spass. Wir spielen im weichen Strandsand Völkerball mit drei Bällen. Ein bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel. Das Abendbrot ist am Grill vor dem Spielplatz. Max, Philipp und Markus haben alles bereitet: Die Würste sind heiß, der Salat lecker, Gurken, Möhren, Paprika, Brötchen … und frische Trauben und Melonen runden das Abendbrot ab. Das Gebetslied: Hört mal her uns knurrt ja schon der Magen eröffnet das leckere Grillfest.

28.8.Sonntag3Dann wird gebastelt. Alle sind eifrig dabei. Der Bauch des Fisches – unsere Meditationsbox – Gebetswürfel, Lobtrommeln, Fischschlüsselanhänger, Regenrohre entstehen in verschiedenen Gruppen. Der Nachtweg durch den Wald am Ende des Tages entpuppt sich zum Abendteuer. Ein Gewitter zieht auf. Es blitzt und donnert was das Zeug hält. Aus dem stockdunklen Wald erreichen wir kurz bevor ein wolkenbruchartiger Regen niederstürzt die Kirche.  Das Abendgebet ist voller Dank und Segen und Erleichterung. Wir gehen zu Bett. Das Gewitter verzieht sich. Wir schlafen. Gute Nacht lieber Gott es war wunderbar.